... auch DAZ noch

Zahl der Woche: 200 Jahre

ral | Der Karneval oder wie man hier in Stuttgart sagt, Fasching, ist aktuell in seiner heißesten Phase. Und in diesem Jahr kann nach der langen Corona-Zwangspause auch wieder richtig gefeiert werden. Für Köln ist das besonders wichtig – denn die Stadt feiert in diesem Jahr ihren 200. Rosenmontags­umzug.

Am 10. Februar des Jahres 1823 zog in Köln der erste Rosenmontagszug durch die Straßen. Er stand damals unter dem Motto „Thronbesteigung des Helden Carneval“. Der „Held Carneval“, der heutige Prinz, wurde damals als neue Idee für den Karneval installiert. Mit dabei waren beim ersten Rosenmontagszug zudem die Roten Funken, die früheren Stadt­soldaten, die sich kurz zuvor als Gesellschaft etabliert hatten, das „Geckenberndchen von den Hillige Knäächte un Mägde“, Jan von Werth und die Kölner „Bauer und Jungfrau“, als Erinnerung an die ehemals Freie Reichsstadt Köln.

Der Kölner Rosenmontagsumzug gilt als größter in Deutschland und mit seinem 200-jährigen Jubiläum auch als ältester der großen Umzüge.

Kleinere Züge wurden jedoch schon deutlich früher durchgeführt. So wurde der Nürnberger Fastnachtszug bereits 1397 erstmals urkundlich erwähnt. Er gilt damit als ältester Fastnachts- (oder Karnevals-)umzug weltweit.

Köln hat den größten Karnevals­umzug, Nürnberg den ältesten – den kleinsten Karnevalsumzug kann die Stadt Unna ihr Eigen nennen. Erstmals durchgeführt wurde er im Jahr 1956 von Helmut Scherer und bestand aus einem einzigen Wagen. Und dabei ist es auch geblieben, auch wenn an den Folgezügen verschiedene Schülergruppen und Musikvereine zu dem Wagen hinzukamen. 

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