Digitalisierung des Gesundheitswesens

Gematik erteilt Zulassung für erste GesundheitsID

Berlin - 13.09.2023, 16:45 Uhr

Mit der GesundheitsID leichter zu E-Rezept und elektronischer Patientenakte. (Foto: imago images / Wolfgang Maria Weber)

Mit der GesundheitsID leichter zu E-Rezept und elektronischer Patientenakte. (Foto: imago images / Wolfgang Maria Weber)


Ab dem kommenden Jahr müssen die Krankenkassen ihren Versicherten eine digitale Identität anbieten, mit der ihre Versicherten beispielsweise das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte nutzen können. Am Dienstag erteilte die Gematik der Barmer nun die Zulassung für die erste GesundheitsID.

Gematik-Chef Markus Leyck Dieken hatte es schon kurz zuvor angekündigt: Am vergangenen Dienstag ist die Zulassung für die erste GesundheitsID erteilt worden, wie die Gematik an dem Tag in ihrem Newsroom mitteilte. Entwickelt wurde die digitale Identität für die Versicherten der Barmer von T-Systems. Das Unternehmen wird sie auch ab dem 1. Januar des kommenden Jahres bereitstellen und verwalten.

Die GesundheitsID macht es möglich, sich künftig über das Smartphone in bestimmte Apps wie die E-Rezept-App oder die elektronische Patientenakte einzuloggen. Ab dem kommenden Jahr müssen die Krankenkassen ihren Versicherten eine digitale Identität anbieten, wobei die Nutzung freiwillig ist.

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Wie Handelsblatt Inside am Montag berichtete, hatte auch der AOK-Bundesverband auf Nachfrage zugesichert, die Frist für die Bereitstellung der digitalen Identitäten einhalten zu können. Neben der gesetzlich geforderten Basislösung wolle man auch „AOK-spezifische Anwendungen zur Verfügung stellen“, hieß es.


Deutsche Apotheker Zeitung
redaktion@daz.online


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