Interaktive 3D-Visualisierung

Mit virtueller Apotheke Nachwuchs anwerben

Stuttgart - 04.10.2023, 16:45 Uhr

Die virtuelle Apotheke soll den Arbeitsplatz Offizin interessierten Schüler:innen vorstellen. (apotheken-karriere.de/Screenshot)

Die virtuelle Apotheke soll den Arbeitsplatz Offizin interessierten Schüler:innen vorstellen. (apotheken-karriere.de/Screenshot)


Wie sieht der Alltag in der Offizin aus? Potenzielle Nachwuchskräfte, die sich für die Berufsbilder der Apotheke interessieren, können jetzt in der „virtuellen Apotheke“ der ABDA, einer interaktiven 3D-Anwendung, ihre Neugier stillen. Um Schüler:innen für den Arbeitsplatz Apotheke zu interessieren, ist der direkte Kontakt vor Ort aber am wichtigsten, wie die ABDA betont.

Schüler:innen für die Apothekenberufe zu begeistern, kann schwierig sein. Nun hat de ABDA, die Bundesvereinigung deutscher Apothekenverbände, die „virtuelle Apotheke“ in einer Pressemitteilung samt Video präsentiert: Mit dem interaktiven Online-Tool können potenzielle Nachwuchskräfte und ihre Eltern die Apotheke und ihre Berufsbilder als interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz kennenlernen. In der 3D-Visualisierung einer heute üblichen Apotheke sind die verschiedenen Räume einer modernen Offizin dargestellt. Mit einem Klick kann man in kurzen Erklärtexten und Videos mehr über den Raum, die darin verwendeten Geräte und Tätigkeiten erfahren. Fakten aus dem Apothekenalltag und Anekdoten sollen den Schüler:innen weitere Eindrücke der Berufsbilder Apotheker:in, Pharmazeutisch-technische:r Assistent:in und Pharmazeutisch-kaufmännische:r Assistent:in vermitteln.

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In der „virtuellen Apotheke“ gibt es keine verschlossenen Türen: Das Labor, der Warenwirtschaftsraum, der Reinraum, der Verkaufsraum und sogar der Sozialraum und die Mitarbeitertoilette können digital betreten und Informationen eingeholt werden. Interessierte sollen neugierig und intuitiv mit dem interaktiven Modell umgehen.

Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA, betont jedoch, dass die Nachwuchswerbung vor Ort beginnt und Apotheker:innen mit Zuversicht und gutem Beispiel vorausgehen sollen. Die virtuelle Apotheke sei hierbei ein wichtiges, modernes Instrument. Das Gewinnen des Nachwuchses sei der größte Teil der Zukunftssicherung und bedürfe kreativer Lösungen.

Die „virtuelle Apotheke“ wird in den kommenden Monaten technisch und inhaltlich weiter ausgebaut. Sie soll neben dem direkten Zugriff auch auf Berufsmessen eingesetzt werden.


Juliane Russ, M.Sc., Volontärin


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