Wie digital darf es denn sein?

Digitalisierung – geht es noch ohne?

Stuttgart - 09.09.2022, 07:00 Uhr

Wie digital darf es in der Apotheke sein? Offizin+  gibt Tipps, was die Apotheke selbst schaffen kann und wo sie sich Hilfe holen sollte.  (s / Foto: Kzenon / AdobeStock)

Wie digital darf es in der Apotheke sein? Offizin+  gibt Tipps, was die Apotheke selbst schaffen kann und wo sie sich Hilfe holen sollte.  (s / Foto: Kzenon / AdobeStock)


Die dritte Ausgabe „Offizin+“ mit dem spannenden Thema Digitalisierung ist erschienen. Wie kann man dieser Herausforderung, die spätestens seit der Einführung des E-Rezepts mehr als präsent ist, gerecht werden? Als Gesundheits- und Arzneimittelexperten sind wir zunehmend mehr gefragt, wie sollen wir da noch digital performen? In dieser Ausgabe lesen Sie, was man selbst bewältigen kann und wann man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte. 

Das Gute dabei ist, dass der nötige, aber überschaubare Mehraufwand sich lohnt. Sowohl Kundenbindung als auch Umsatz steigen durch die Digitalisierung. Wie funktioniert das? Was zählt, ist die Kombination aus professioneller, apothekengerechter und individuell ausgerichteter Unterstützung mit kostenlosen Tools, die man selbst ohne Vorkenntnisse bewältigen kann. So sollte die eigene Website professionell aufgebaut sein, mit Dienstleistern, die Ihre Apotheke als Marke in den Fokus stellen und die Branche kennen. Die fachmännische Unterstützung ist nicht nur für die digitale Präsenz wichtig, auch für rechtliche Vorgaben. Datenschutz, Impressum oder Barrierefreiheitserklärung müssen beispielsweise strengen Normen entsprechen.

Bei den kostenfreien Tools hilft beispielsweise Google My Business. Dieses Profil dient dafür, dass Ihre Apotheke schnell in diesem Portal gefunden wird. Denn es ist das Erste, was Nutzer sehen, wenn sie im Web nach einer Apotheke suchen. Es ist nichts anderes als ein Brancheneintrag für Apotheken, aber als einer der größten und wichtigsten Suchmaschinen im Web (Google) von größter Bedeutung. Die einzige Voraussetzung für die Erstellung eines Eintrags ist ein Google-Nutzerkonto. Wie man dann im Ranking nach oben kommen kann, ist selbsterklärend, man muss nur alle Infos zur Apotheke, den Schwerpunkten, den Dienstleistungen und dem lokalen Engagement einpflegen.

Im Heft finden Sie noch viele Informationen, wie man Digitalisierung in der Apotheke möglichst einfach umsetzen kann. Ein bisschen Zeit muss man investieren, aber dafür erhält man mehr Freiraum für das Wichtigste: die individuelle Beratung der Kunden.

Vorherige Ausgabe

Beraten! Innovativ? So geht's!

Wellbeing mit Offizin+

Schwerpunkt Apothekeneinrichtung

Offizin+ geht an den Start!


Apothekerin Elke Engels, Chefredakteurin Offizin⁺
eengels@deutscher-apotheker-verlag.de


Diesen Artikel teilen:


Das könnte Sie auch interessieren

Die Apotheke kann Abnehmwillige gut unterstützen

Teamschulung Übergewicht

Der Apotheker als Wissensmanager im Mittelpunkt beim Kongress für Arzneimittelsicherheit

Mehr Sicherheit für Arzt und Patient

Drei Apotheken mit dem Schwerpunkt Homöopathie und Naturheilkunde

Mehr als Globuli

Wer kommt nach Düsseldorf?

Phoenix zurück auf der Expopharm

Wie die Apothekenzukunft aussehen könnte

Digital und vernetzt

Wie die Apotheken online sichtbar und die Kunden zufriedener werden

Rezensionsmanagement als Chance

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.