Bundesverband Freier Berufe (BFB)

Friedemann Schmidt ist neuer BFB-Präsident

Berlin - 06.10.2021, 13:30 Uhr

ABDA-Ehrenpräsident Schmidt ist nun Chef des Bundesverbands Freie Berufe. (Foto: Schelbert)

ABDA-Ehrenpräsident Schmidt ist nun Chef des Bundesverbands Freie Berufe. (Foto: Schelbert)


Der ehemalige Präsident der ABDA und amtierende Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer, Friedemann Schmidt, ist am gestrigen Dienstag in Berlin zum neuen Präsidenten des Bundesverbands Freier Berufe (BFB) gewählt worden. Darüber informiert der Verband in einer Pressemitteilung. Auch die Vizepräsidentin der Bundesapothekerkammer, Ursula Funke, wurde auf der Mitgliederversammlung in den BFB-Vorstand gewählt. 

Friedemann Schmidt ist neuer Präsident des Bundesverbands Freier Berufe (BFB). Der 57-Jährige ist laut einer Mitteilung des Verbands am gestrigen Dienstag „mit überwältigender Mehrheit“ zum Nachfolger des scheidenden Amtsinhabers Rechtsanwalt Professor Wolfgang Ewer gewählt worden. Ewer stand vier Jahre an der Spitze des BFB und trat satzungsgemäß nicht erneut an. Schmidt ist seit 1990 niedergelassener Apotheker in Leipzig. Zwischen Mitte 2008 und Mitte 2015 arbeitete er im BFB-Präsidium mit, von Mitte 2015 bis Mitte 2017 im BFB-Vorstand und seit Mitte 2017 wieder als Vizepräsident im BFB-Präsidium. Von 2013 bis 2020 war er zudem Präsident der ABDA, aktuell ist er amtierender Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer.

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„Über die Wahl zum Präsidenten freue ich mich sehr“, sagte Schmidt. „Dies ist ein Vertrauensbeweis und eine besondere Aufgabe. Wir Freien Berufe sind nicht nur ein Schlüsselsektor unserer Volkswirtschaft, sondern haben gleichzeitig eine Schlüsselrolle in unserer Gesellschaft inne. Mehr als jeder andere Sektor zeichnen wir uns durch Vertrauen und Nähe der Menschen aus. Wir helfen den Menschen, ihre Freiheit mündig und verantwortlich wahrzunehmen und stabilisieren damit unsere freiheitliche Gesellschaft.“

Zudem seien die Freiberufler „der Schlüssel für die gesellschaftlichen Zukunftsaufgaben. Der wirtschaftliche und kulturelle Wandel wird nicht durch mehr Staat oder industrielle Großstrukturen möglich sein, sondern braucht die Innovationskraft, Kreativität und praktische Lösungskompetenz kleiner unabhängiger Einheiten. Damit wir Freien Berufe all dies auch weiterhin leisten können, muss die Politik den freiberuflichen Rechtsrahmen ausbauen, den Vertrauensschutz sicherstellen und unsere Wirtschaftskraft stärken.“

Als die starke Stimme der Freien Berufe werde der BFB den Dialog mit der Politik ausbauen, kündigte Schmidt an. „Diese kann unvermindert von uns profitieren: Denn wir sind eng verbunden mit den Menschen, den Unternehmern, kennen deren persönliche Sorgen und Nöte. Wir Freien Berufe sind auf unseren Feldern Seismografen und wissen, was gebraucht wird.“

Auch die Vizepräsidentin der Bundesapothekerkammer, Ursula Funke, wurde auf der Mitgliederversammlung in den BFB-Vorstand gewählt. Funke ist Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, das Amt als BAK-Vize bekleidet sie seit dem Jahreswechsel. Die Apothekerin ist auch Mitglied des Gesamtvorstands der ABDA.


Christina Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
redaktion@daz.online


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