Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz

Shop Apotheke erwartet Einspruch der EU-Kommission beim Boni-Verbot

Berlin - 05.11.2020, 14:45 Uhr

Die Coronakrise hat dem Versandhändler Shop Apotheke einen weiteren Schub beschert. (Foto: Shop Apotheke)

Die Coronakrise hat dem Versandhändler Shop Apotheke einen weiteren Schub beschert. (Foto: Shop Apotheke)


Zum dritten Mal in Folge positive bereinigte EBITA-Marge

Die Vertriebskosten verringerten sich in den ersten neun Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte auf 17,5 Prozent, informiert Shop Apotheke. Dies sei zum Teil auf deutlich geringere Marketing-Aufwendungen zurückzuführen, insbesondere im März 2020 im Zusammenhang mit dem Beginn der Coronakrise.

Im dritten Quartal lag die Vertriebskostenquote nach Angaben des Versenders bei 17,6 Prozent und damit leicht über dem Niveau von 17,4 Prozent im dritten Quartal 2019. „Grund dafür ist, dass Shop Apotheke Europe die kräftige Wachstumsdynamik nutzte, um in noch stärkeres organisches Wachstum zu investieren“, heißt es in der Pressemitteilung.

Prognose nach oben korrigiert

Aufgrund der Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr hebt Shop Apotheke Europe die Prognose für 2020 erneut an. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen nun ein Umsatzwachstum von mindestens 35 Prozent (bisher mindestens 
30 Prozent) sowie eine positive bereinigte EBITDA-Marge von rund 2 Prozent (bisher im Bereich von 1 bis 2 Prozent).

Jasper Eenhorst, CFO von Shop Apotheke Europe, zieht eine positive Bilanz: „Unsere Investitionen in das beschleunigte Wachstum haben sich ausgezahlt. In all unseren Märkten haben wir von starken Zuwachsraten profitiert und dabei unsere Kundenbasis innerhalb eines Jahres um 1,4 Millionen erhöht. Zudem haben wir zum dritten Mal in Folge eine positive bereinigte EBITDA-Marge erzielt.“



Christina Müller, Apothekerin, Redakteurin DAZ.online
redaktion@daz.online


Robert Hoffmann, Redakteur DAZ.online
redaktion@daz.online


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2 Kommentare

Das Gegenteil von Arzt

von Dr. House am 05.11.2020 um 15:40 Uhr

Zitat von der Seite der Shop Apotheke: "Indikation auswählen und Fragebogen ausfüllen
Beantworten Sie einen kurzen medizinischen Fragebogen und wählen Sie Ihr bevorzugtes Medikament.. Kommt man mit einer Diagnose dank Eigenanamnese des Patienten durch das medizinische Staatsexmen?
Also man kann mir ja viel erzählen, aber sorry Ärzte die sowas mitmachen sind einfach keine Ärzte. Ich kann mir auch beim besten WIllen nicht vorstellen wie man im Laufe seiner Karriere dort landet. Merkt man plötzlich , dass man misanthropisch veranlagt ist, oder wie?

» Auf diesen Kommentar antworten | 1 Antwort

AW: Das Gegenteil von Arzt

von Alfons Neumann am 06.11.2020 um 2:24 Uhr

tja, solche "Ärzte"-Strolche (wie auch die "Attest-von-der-Masken-Pflicht-Befreiung-Fake-Aussteller") gehören eh strafrechtlich verfolgt. Unsereiner hätte da wohl schon längst ein Verfahren am Hals.
Aber mal das System weiter gedacht: Wir können ein solches "System" natürlich auch direkt als "niederschwelliges Angebot in der Apotheke vor Ort" anbieten, geht schneller als Versand. Derzeit ist eh eRezept-Wilder-Westen angesagt. jegliche Kammer-Behinderungen sind daher als illegale Beschränkung des freien EU-Wirtschaftsverkehrs zu werten, wir schaffen die Rezeptflicht somit "digitalisiert" und "convieniant" ab, entsprechende Ärzte-Honorare sind dann natürlich für uns zu bezahlen... nur, legen wir es auf ein solches System eigentlich an ??
Heutzutage Time is Money, alles hat seinen Preis, is halt Zeitgeist, Convieniance, Digitalisierung first Bedenken second.... Doctores, paßt bloß auf! Arbeitet einfach mit uns direkt vor Ort zusammen und gebt "DrEd" u.Co. die Rote Karte, sonst seit ihr auch bald obsolet ! Die generelle Einbahnstraße zu unseren Lasten funktioniert nicht mehr !!

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