Wirtschaft

Fusion unter Auflagen

cha | Ende vergangenen Jahres wurde bekannt, dass der US-Pharmariese Pfizer und der britische Pharmakonzern GlaxoSmith­Kline (GSK) ihre OTC-Sparten zusammenlegen wollen. Nun hat die EU-Kommission der Fusion zugestimmt – unter Auflagen.

Die EU-Kommission hatte laut Pressemeldung insbesondere Bedenken, dass die Zusammen­legung den Wettbewerb im Bereich der Schmerzmittel zur äußerlichen Anwendung verringern würde. Dies könnte in einer Reihe von EWR-Ländern, darunter Österreich, Deutschland ‚ Irland, Italien, und die Niederlande, zu Preiserhöhungen führen. Um dem zu be­gegnen, haben die Unternehmen angeboten, die Pfizer-Sparte für Schmerzmittel zur äußerlichen Anwendung der Marke ThermaCare zu veräußern. Wie die EU-Kommission mitteilt, muss die Veräußerung als Paket an einen einzigen Käufer erfolgen und unterliegt ihrer Genehmigung. Da damit die Überschneidungen fast vollständig beseitigt würden, werfe der geplante Zusammenschluss keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken in Bezug auf den EWR mehr auf. |

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